Diese Brücken dienen v.a. dazu, gefährdete Populationen der durch die Autobahn getrennten Naturschutzgebiete Wahner Heide und Königsforst wieder mit einander zu vernetzen und so dauerhaft zu erhalten. Gleichzeitig werden dadurch Unfälle mit großen Tieren, die jährlich nicht nur Sachschäden erzeugen, sondern bei welchen Menschen verletzt oder getötet werden können, zukünftig verhindert.
Für den Naturschutz bedeuten die beiden Grünbrücken einen Meilenstein: durch diese Vernetzung verdoppelt sich die zusammenhängende SchutzgebietsGröße in einem der artenreichsten Naturräume Nordrhein-Westfalens. Populationen von Tierarten wie Rothirsch oder Schlingnatter, die bisher im jeweiligen Gebiet "eingesperrt" waren, können nun einen genetischen Austausch herstellen und bekommen so eine dauerhafte Überlebenschance.