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Gladbacher Hauptterrasse

Gladbacher Hauptterrasse mit den Schutzgebieten: LSG (grün), NSG (marineblau), Biotopverbund (blau), geschützte Biotoptypen (rot)
Gladbacher Hauptterrasse mit den Schutzgebieten: LSG (grün), NSG (marineblau), Biotopverbund (blau), geschützte Biotoptypen (rot)
© Land NRW
Das Teilgebiet Gladbacher Hauptterrasse besteht aus mehreren kleinen, teilweise zersplitterten Freiräumen im nordwestlichen Stadtgebiet Bergisch Gladbachs. Bodenbildend und namensgebend sind hier insbesondere die Ablagerungen der rheinischen Hauptterrasse. Aufgrund der Besiedelung wurde dieser Bereich von dem auf der Mittelterrasse gelegenen Dünnwalder Wald weitgehend abgeschnitten, ein Biotopverbund besteht allerdings noch über den Weidenbach. Außerdem besteht noch eine direkte Vernetzung über die Dhünnaue.

Neben mehreren Landschaftsschutzgebieten befinden sich auch drei Naturschutzgebiete in diesem Teil der Heideterrasse. Insbesondere das etwa 14,8 Hektar große NSG "Fronnenbroich-Buschhorner Bruch" ist mit seinen Birkenbrüchern und einem Kalksumpf von großer Bedeutung für eines der südlichsten deutschen Vorkommen des gefährdeten Gagelstrauchs. Im 35 Hektar großen NSG "Bechsiefen und Hundberger Siefen" kommen noch naturnahe Erlen-Eschen-Auwälder vor, das äußerst kleine NSG Am Dickholz beherbergt noch bewaldeten Kalksteinbruch und in einem bislang nicht unter Schutz gestellten Bereich der Gladbacher Hauptterrasse befindet sich eines der landesweit größten Vorkommen der stark gefährdeten Orchideenart Echte Sumpfwurz. Die Landschaftsschutzgebiete beherbergen zudem stellenweise noch alte naturnahe Eichen-Buchenwälder.

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