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14.01.2014, 13:48 Uhr

Geologie Lohmarer Wald

Blick in den Untergrund zeigt, warum der Lohmarer Wald zu Heideterrasse zählt..

blau = Mittelterrasse, rosa = Hauptterrasse, orange = tertiäre Meeressedimente, hellgelb = Flugsand, gelb = Löss, braun = Schiefergebirge (Devon)
blau = Mittelterrasse, rosa = Hauptterrasse, orange = tertiäre Meeressedimente, hellgelb = Flugsand, gelb = Löss, braun = Schiefergebirge (Devon)
© Geologischer Dienst NRW
Anhand des Ausschnitts aus der Geologischen Karte rechts lässt sich gut erkennen, warum der Lohmarer Wald zum Naturraum Bergische Heideterrasse zählt. Ausschlaggebend sind die beiden älteren Rheinterrassen (Mittel- und Hauptterrasse) mit ihren typischen sandigen und kiesigen Ausgangsgesteinen. Die Flugsandböden, die sowohl Terrassen als auch das devonische Schiefergebirge überdecken, weisen auch die für den Naturraum typischen nährstoffarmen Bedingungen auf. Ähnliches gilt für die tertiären, überwiegend tonigen Formationen. Hier sind die Sedimente des Rheins im Laufe der Jahrhundertausende natürlicherweise erodiert, sodass die älteren Meeresablagerungen aus dem Tertiär zum Vorschein kommen. Lediglich in den Bereichen, in welchen das devonische Grundgebirge das Ausgangsgestein bildet (auch hier sind die Terrassen erodiert), ist von Natur aus keine typische Heidevegetation zu finden. 
Steiniger Acker auf Hauptterrasse westlich Algert
© Holger Sticht
HS