Der Dünnwald erstreckt sich über das nordöstlichste Stadtgebiet Kölns, den südlichen Rand Leverkusens und den Westen Bergisch Gladbachs.
Für die Entstehung seines Namens gibt es zwei Theorien: Entweder standen der Fluss Dhünn oder die zahlreichen Binnendünen Pate. Fest steht nur, dass die Binnendünen Dünnwalds heute fast ausnahmslos bebaut oder aufgeforstet sind, von der einstigen Gemeindeheide Dünnwalds nichts übrig geblieben ist. Die Forstwirtschaft des 20. Jahrhunderts ersetzte Heidegebiete und alte Bauernwälder durch die heute landschaftsprägenden monotonen Kiefernforste.
Dennoch bestehen hier inzwischen sechs kleine Naturschutzgebiete, in denen sich ein kleiner Rest der einst artenreichen Flora und Fauna bewahrt hat: Mutzbach, Nittum-Hoppersheider Bruch, Diepeschrather Wald sowie die ehemaligen Kiesgruben "Am grünen Kuhweg", "Am Hornpottweg" und "Ehemalige Kiesgrube am Südring". Darüber hinaus bestehen zahlreiche weitere naturschutzwürdige Inseln. Außerdem stellt der Dünnwald einen wichtigen Biotopverbund zwischen der Bergischen Heideterrasse und dem Dhünn-Wuppersystem her.
Wir werden an dieser Stelle das Informationsangebot zum Dünnwald ständig erweitern.